25 Jahre voller Leidenschaft für Software

Veröffentlicht am 24.05.2022

Gemeinsam mit Christoph Spielmann gründet Manfred Hoffbauer am 20. Mai 1997 die trinidat Software-Entwicklung GmbH. Vor 25 Jahren als Zwei-Mann-Unternehmen gestartet, ist die trinidat seitdem stetig gewachsen. Heute entwickeln mehr als 40 Mitarbeitende individuelle Software-Lösungen.

Disketten und Datenbanken

Es ist 1997: Das Internet steckt noch in den Kinderschuhen beziehungsweise an einem Festnetz-Modem. IT-Experten treffen sich auf der Cebit in Hannover und die CD-ROM ist gerade erst dabei, die Diskette als Datenträger abzulösen. Am Wehrhahn in der Düsseldorfer Innenstadt machen sich zu dieser Zeit zwei Computerexperten daran, eine erfolgreiche Firmengeschichte zu starten. Im Mai 1997 ist es soweit: die trinidat wird gegründet.

Christoph Spielmann und Manfred Hoffbauer kennen sich da schon einige Jahre. Sie hatten ihre Leidenschaft für Software-Entwicklung schon als Jugendliche entdeckt und am C64 in Maschinensprache programmiert. Nachdem sie sich 1990 bei einer Uni-Veranstaltung in Essen kennengelernt hatten, veröffentlichten beide ab 1991 mehr als 20 erfolgreiche Fachbücher zu Microsoft Access. Die Datenbank-Expertise der Fachautoren lässt auch Unternehmen aufhorchen: Die Hypothekenbank in Essen AG fragt bei den jungen Entwicklern an und möchte eine Datenbank mit Access programmieren lassen. Dies gibt den Startschuss für die Gründung einer GmbH.

Schon ab der Jahrtausendwende startet das junge Unternehmen richtig durch. Mit der Einführung der neuen .NET-Plattform von Microsoft entwickelt sich auch die trinidat weiter und launcht 2001 die erste mit .NET entwickelte Webanwendung für eine große deutsche Fluggesellschaft.

Wirren, Wachstum, Weichenstellung

So erfolgreich die ersten Jahre verliefen, 2003 macht die Krise des „Neuen Marktes“ der trinidat schwer zu schaffen. Doch die Gründer kämpfen um ihr junges Unternehmen – und retten die trinidat. „Seitdem ist unser Umsatz Jahr für Jahr gestiegen“, freut sich Christoph Spielmann. Die trinidat, zurück in der Spur, entwickelt sich in den Folgejahren weiter. Zehn Jahre nach der Gründung beschäftigt die Firma erstmals 10 Mitarbeiter. 2008 knackt das Unternehmen einen neuen Rekord und steigert seinen Umsatz auf über 1 Million Euro.

Und die trinidat legt weiter zu: 2011 ist das Team schon auf mehr als 20 MitarbeiterInnen angewachsen. Ein Jahr später hat trinidat zum ersten Mal einen Azubi, der seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung beginnt, erfolgreich abschließt und danach weiter bei der trinidat bleibt.

Umsatz und Umzug

Es ist 2014: Deutschlands Fußballer werden Weltmeister, trinidat erzielt über 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz und bezieht neue Büros an der Benrather Straße im Herzen von Düsseldorf.

Parallel zum Unternehmenswachstum stellt sich die trinidat noch professioneller auf. Seit 2016 wird trinidat als Microsoft Certified Gold Partner zertifiziert. Mit einer neuen Software-Beraterin kann nun noch besser auf die Kundenanforderungen an individuelle Software eingegangen werden.

In den folgenden Jahren entwickelt sich das Unternehmen weiter und baut sein Portfolio aus. 2018 geht das erste von trinidat entwickelte CMS (Content Management System) an den Start. Nur wenig später gibt trinidat auch seine erste Standardsoftware heraus – eine digitale Zeiterfassung, die seitdem auch intern genutzt wird.

Homeoffice und Büroetage

Das neue Jahrzehnt beginnt auch für die trinidat im Zeichen der Corona-Pandemie. Das Team arbeitet nun größtenteils vom Homeoffice. „Die Digitalisierung@Home läuft seitdem bei uns völlig glatt und reibungslos“, sagt Christoph Spielmann. Gleichzeitig wächst die trinidat weiter und mietet dazu eine weitere Büroetage am neuen Firmenstandort an.

Im Mai 2021 verstärkt trinidat die Geschäftsführung mit Tobias Geisler. Der Geschäftsführer einer jüngeren Generation unterstützt Kunden bei ihren Digitalisierungsprojekten und läutet einen behutsamen Generationenwechsel in der Unternehmensleitung ein. Mit ihm steht den nächsten 25 Jahren erfolgreiche Firmengeschichte nichts mehr im Wege.