Die Vor- und Nachteile einer

Desktop-Anwendung

Was sind Desktop-Anwendungen?

Desktop-Anwendungen sind Programme, die lokal auf einem Computer installiert und dort ausgeführt werden. Beispiele für Desktop-Anwendungen sind die klassischen Programme für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Bildbearbeitung. Zu den Desktop-Anwendungen zählen außerdem verschiedene Computerspiele oder auch Webbrowser. Damit die Anwendungssoftware ausgeführt werden kann, benötigt der Computer ein Betriebssystem, wie Windows, MacOS oder Linux, das mit der Desktop-Software kompatibel ist.

Neben Desktop-Anwendungen gibt es weitere Software-Formen:

Webanwendungen:
Anwendungen, die online in einem Internet-Browser laufen.

Mobile Apps:
Anwendungen, die im Betriebssystem (Android, iOS) eines Mobilgeräts ausgeführt werden.

Systemsoftware:
Zum Beispiel Druckertreiber oder Betriebssysteme.

Welche Vorteile hat eine Desktop-Anwendung?

Mitten in der Digitalisierung auf eine Software setzen, die offline arbeitet? Manchmal ist das genau der richtige Weg. Dann kommt die Stunde der klassischen Desktop-Anwendung. Wenn ein Projekt etwa eine besonders starke Rechenleistung benötigt, dann kann eine fest installierte Desktop-Anwendung mehr Leistung bringen als eine onlinebasierte Webanwendung. Doch es gibt noch weitere Vorteile von Desktop-Anwendungen:

Kompatibel zu Hardware: Desktop-Anwendungen sind darauf ausgelegt, flüssig mit Hardware-Komponenten des Rechners zu interagieren. Das steigert die Bedienerfreundlichkeit und sorgt häufig für eine bessere Performance im Vergleich zu Webanwendungen.

Schnittstelle zu anderen Geräten: Desktop-Anwendungen können Maschinen und Geräte ansteuern und auf Peripheriegeräte wie Drucker oder Kameras zugreifen. Einzige Bedingung: Die Geräte müssen über eine Schnittstelle, z.B. seriell oder USB, angeschlossen sein.

 

Kein WLAN? Kein Problem: Desktop-Anwendungen laufen meist offline. Sie benötigen keine Internetverbindung. Damit sind sie gut geeignet, um in Umgebungen zu arbeiten, in denen kein oder nur schwaches Internet verfügbar ist.

Welche Nachteile hat eine Desktop-Anwendung?

Bei so vielen Vorteilen einer Desktop-Anwendung muss doch irgendwo ein Haken sein. Tatsächlich haben Desktop-Anwendungen einige gewichtige Nachteile:

Plattformabhängig: Eine für Windows entwickelte Desktop-Anwendung wird nicht auf einem Mac laufen. Desktop-Software für verschiedene Betriebssysteme kann zwar ausgeführt werden, sieht aber oft ungewohnt aus und wirkt umständlich für den Benutzer.

Desktop-Anwendungen werden auf einem Rechner installiert. In Unternehmen nutzen hunderte oder gar tausende Mitarbeiter die Software. Folge: Bei einer großen Zahl an Benutzern wird der Installationsaufwand enorm hoch.

Wartung und Entwicklung: Desktop-Anwendungen müssen von Zeit zu Zeit aktualisiert werden. Die Installation einer neuen Version muss allerdings am Zielcomputer vorgenommen werden. Dies erhöht den Aufwand und die Kosten.

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