UX Design: Wie Sie Software ästhetisch und effizient entwickeln

Ob Datenanalyse, Maschinensteuerung oder Kundenservice – mit Software planen und steuern wir nahezu alle Bereiche des Lebens. Dabei sollen Anwendungen nicht nur funktional sein. Das Design macht eine gute Software erst so richtig erfolgreich. Denn es prägt das Benutzererlebnis ganz entscheidend. User Experience Design (UX, deutsch: Benutzererfahrung) und User Interface Design (UI) sorgen für eine einfache und intuitive Bedienung der Anwendung – und für Zufriedenheit beim Arbeiten mit der Software. Wir erklären, was gutes UX und UI Design kennzeichnet und warum dies bei der Entwicklung individueller Software so wichtig ist.

Wer eine Software startet, findet sich heute meist schnell und ohne große Eingewöhnungszeit zurecht. Übersichtliche Menübereiche, eindeutige Funktions-Buttons und eine intuitive Steuerung sorgen für ein positives Nutzererlebnis. Ob Farbgebung, Formen, Schriftarten und -größen – gestalterische Elemente sorgen für eine gute User Experience. Verantwortlich für die positive Bedienererfahrung sind ein ausgereiftes UX Design und ein modernes UI Design.

Welche Ziele UX Design erreichen soll:

1. Des Rätsels Lösung

Software soll Menschen helfen. UX Design achtet darauf, dass die Software auch wirklich die Fragestellungen und Probleme der Nutzer löst. Welche Funktion ist relevant für den Anwender? Welche Software-Features lenken vom Ziel ab oder sorgen sogar für Verwirrung und Mehrarbeit? UX Designer analysieren im Vorfeld der Programmierung genau, welche Nutzer welche Funktionen benötigen – und welche nicht. Ziel ist es, negative Erfahrungen beim Anwender zu vermeiden und ihm einen einfachen und nachvollziehbaren Umgang mit der Anwendung zu ermöglichen.

2. Auf das Wesentliche konzentriert

Theoretisch ist der Funktionsumfang von Software unendlich. Doch welcher Nutzer möchte schon eine Anwendung haben, die hunderte Funktionen bereithält, wenn er doch nur die Tabellenkalkulation benötigt? Neben der oben erwähnten Relevanz für die Problemlösung ist auch der Funktionsumfang ein Faktor für die Benutzererfahrung. Weniger ist mehr, das gilt auch beim UX Design von Software. Ziel ist es, Anwender in einfachen Schritten, schnell und ohne Umwege ans Ziel zu bringen. Zu viele unnötige Funktionen und Extras überladen die Oberfläche und machen die Arbeit mit der Software kompliziert.

3. Software, die einfach einfach bleibt

Vorbei die Zeiten als Software ausschließlich am Desktop-PC zur konzentrierten Arbeit genutzt wurde. Heute wählen wir in der Webanwendung die neue Serie aus und suchen in der Lieferdienst-App nach dem leckersten Sushi. Was Webanwendungen und moderne Desktop-Software auszeichnet, ist die intuitive Benutzerführung. Es geht darum, eine Software kinderleicht vom Rechner, Tablet und Smartphone bedienen zu können. UX zielt daher darauf ab, dass die Hauptfunktionen einer Software so intuitiv wie möglich bedient werden können. Seitenlange Handbücher oder gar eine vorherige Schulung sind aus UX-Perspektive wahre No-Gos.

4. Architektur und Ästhetik

Einfache Navigation, passgenaue Funktionen und eine intuitive Benutzerführung werden nicht nur durch eine gute Software-Architektur möglich. Dazu kommen ästhetische Aspekte. Ein ansprechendes Erscheinungsbild der Software-Oberfläche steigert die wahrgenommene Wertigkeit der Anwendung. Auch wenn Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt, helfen allgemeine Gestaltungsgrundsätze, die User Experience der Benutzer zu verbessern.

5. Parallel zur Produktentwicklung

UX Design basiert auf genauen Analysen. Wer sind die Nutzer der Software? Für eine Spiele-App auf dem Tablet kommen ganz andere Elemente der Benutzerführung in Frage, als bei der Buchführungs-Software. Daher schauen UX Designer vorab genau, wer die sogenannten User Personas sind. Während der Software-Entwicklung helfen Wireframes, also schematische Darstellungen des späteren Erscheinungsbildes der Anwendung, mögliche Schwachstellen beim Benutzererlebnis frühzeitig zu erkennen. Und Customer Journey Maps geben einen Überblick darüber, wie die Software tatsächlich zur Fragestellung der User Persona passt. Beispiel: Der Online-Shop kann so testen, ob die „Reise“ des Kunden von der Produktsuche, über die Auswahl bis zum Bezahlvorgang stringent und passgenau gestaltet ist.

Manfred Hoffbauer, Geschäftsführer

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Ihre Software soll intuitiv und effizient werden? Dann wenden Sie sich an unseren Geschäftsführer Manfred Hoffbauer. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos zu UX und UI beraten.

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