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Software-Konzeption:

Wie plane ich eine individuelle Software?

Wie plane ich eine individuelle Software?

Die Excel-Tabellen platzen aus allen Nähten und das CRM-System stürzt dauernd ab: Zeit für eine neue Software-Lösung. Oft reichen Standardlösungen für die Unternehmensprozesse nicht mehr aus. Dann bietet sich eine individuelle Software-Entwicklung an. Entscheidend für eine tragfähige Individualsoftware ist ein handfestes Software-Konzept. Worauf es bei der Software-Konzeption wirklich ankommt, weiß Jacqueline Gockel, seit 5 Jahren Software-Beraterin bei trinidat.

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Am Anfang steht das Konzept. Womit beginnt ein Software-Projekt?

Am Beginn einer Software-Entwicklung oder Software-Modernisierung steht die Beratung des Kunden. Wir gehen immer ergebnisoffen in die ersten Gespräche und versuchen uns komplett in den Kunden hineinzuversetzen. Oft erhalten wir bereits bei Kick-off-Meetings oder ersten gemeinsamen Brainstormings viele wichtige Hinweise, wo die Reise hingehen soll.

Wie sieht die aktuelle Software aus? Welche Ziele sollen mit einer neuen oder modernisierten Anwendung erreicht werden? Welche IT-Rahmenbedingungen liegen im Unternehmen vor. Sobald die Frage „Make it or buy it?“ beantwortet ist, zeigen wir dem Kunden, welche maßgeschneiderten individuellen Software-Lösungen sich für sein Projekt anbieten.


Was wird benötigt, um ein tragfähiges Software-Konzept zu erstellen?

Es geht darum, die Anforderungen auf Kundenseite so präzise wie möglich zu erfassen. Wir schauen, welche Voraussetzungen beim Kunden vorliegen – von der IT-Ausstattung über die Kompetenzen der Mitarbeiter bis hin zum verfügbaren Zeit- und Budgetrahmen. Im Optimalfall legt der Auftraggeber uns ein Lastenheft vor, das genaue Anforderungen an die zukünftige Software aufführt. Häufig beraten wir unsere Kunden in dieser Phase besonders intensiv, um ein konkretes Bild der Anforderungen zeichnen zu können.

Je besser das Anforderungsprofil definiert ist, desto einfacher, schneller und günstiger wird die Software-Entwicklung. Nachdem wir die Zielsetzung der Software kennen, setzen wir uns an das sogenannte Realisierungskonzept, auch als Pflichtenheft bezeichnet. Hier beschreiben wir detailliert die Anforderungen an die Software und führen relevante Informationen zur technischen Umsetzung auf.


Was gehört in ein Realisierungskonzept?

Wir strukturieren hier zunächst einmal die Anforderungen und Wünsche der Auftraggeber anhand des Lastenheftes und der Erkenntnisse aus den Beratungsgesprächen. Dann geht’s in die Konzeption. Damit unsere Kunden einen möglichst realitätsnahen Eindruck der späteren Software bekommen, erstellen wir Mockups bzw. Klickdummys. Das sind frühe digitale Entwürfe des Software-Designs. Ziel ist es, die Funktionalitäten und Features der Software zu visualisieren. Deshalb zeigen wir hier zum Beispiel bereits eine Navigationsstruktur. Mit Screen-Entwürfen, erstellt mit Bootstrap-Studio, zeigen wir, wie die Software später für den Benutzer aussehen wird. In sogenannten Datenmodellen bekommen Anwender eine visualisierte Datenbank inklusive Verknüpfungen zur Ansicht. Neben der Visualisierung ist auch die technische und fachliche Beschreibung der Software-Funktionen Bestandteil des Konzepts: Diese textuelle Beschreibung der Visualisierungen von Mockups und Datenmodell geschieht unter der Fragestellung, mit welcher Funktion was genau ausgeführt werden soll. Zudem sind auch Validierungen und weitere Aspekte enthalten, die eine Anwendung berücksichtigen muss.


Was zeichnet ein gutes Realisierungskonzept aus?

Beim Realisierungskonzept handelt es sich um einen wesentlichen Vertragsbestandteil. Aus Kundensicht beschreibt es, welche Programmfunktionen dieser erhält. Aus Sicht von trinidat beschreibt das Konzept die zu erbringende Leistung. Ein gutes Realisierungskonzept zeichnet sich dadurch aus, dass die Vereinbarung zwischen Kunde und Dienstleister klar und eindeutig ist, es also möglichst wenig Missverständnisse bei der Umsetzung gibt. Außerdem wird schon im Realisierungskonzept festgelegt, wie die individuelle Software zu realisieren ist. Die Abläufe sollten einerseits benutzerfreundlich und fehlerfrei sein, andererseits sollte auch eine zukunftsweisende, aufwandsoptimierte und dementsprechend kostengünstige Umsetzung angestrebt werden.


Wie geht es nach Erstellung des Realisierungskonzepts weiter?

Sobald wir das Konzept fertig haben, geht es an den Kunden zur Prüfung. Oft fällt Kunden bei der Sichtung des Realisierungskonzepts erst auf, wie umfassend die Anforderungen und Funktionen der Software-Lösung eigentlich sind. Insofern kommen in diesem Schritt oft noch kleinere Änderungswünsche von unseren Kunden. Diese arbeiten wir ein und legen das angepasste Konzept dann final zur Freigabe vor. Danach geht es in den internen Austausch: Jetzt kommen die Software-Entwickler bei der trinidat ins Spiel. Unsere Projektleiter schauen sich das Vorhaben genau an und geben anhand des Realisierungskonzepts eine Aufwandsabschätzung für die Software-Entwicklung ab. Wenn alle Fragen geklärt sind, legen unsere Programmierer los und setzen exakt anhand des abgestimmten Realisierungskonzepts die Software um.

Jacqueline Gockel, Software-Beraterin

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