Wie Ihre Web-App rechtssicher programmiert wird

Ist eine individuell programmierte Webanwendung sicher?

Effektiv, schnell und komfortabel: Individuell programmierte Webanwendungen lösen mehr und mehr Desktop-Software-Lösungen ab. Doch bei der Sicherheit für Daten und Nutzer zeigen sich oft große Wissenslücken. Wie schütze ich die Web-Software gegen Hackerangriffe und welche Datenschutzregeln muss ich beachten?

Ob Prozesssteuerung oder Datenverwaltung: Immer mehr Unternehmen setzen auf browserbasierte Software-Lösungen. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnell und von überall erreichbar können Nutzer mit Webanwendungen plattform- und geräteunabhängig arbeiten. Doch wie steht es um die Sicherheit für Daten und Anwender der Software? Damit die Online-App nur von berechtigten Nutzern angewendet wird, benötigt sie einen funktionierenden und vor allem absolut sicheren Zugriffsschutz.

Hinweis: Wir als Software-Unternehmen dürfen keine Rechtsberatung durchführen. Falls Sie Fragen zu rechtlichen Themen haben oder Sie Rechtsberatung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt. Der folgende Beitrag konzentriert sich auf die Aspekte, die bei der Programmierung einer Webanwendung zu berücksichtigen sind.

Rechtssichere Webanwendung:
Diese Punkte sollten Sie beachten

Eine Webanwendung muss einige rechtliche Anforderungen erfüllen. Vor allem kommt es auf den Datenschutz an. Die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelten auch für Online-Software. Die DSGVO ist eine EU-Verordnung, die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten EU-weit vereinheitlicht. Ziel der DSGVO ist unter anderem der Schutz privater und öffentlicher personenbezogener Daten.

Damit die individuell programmierte Webanwendung DSGVO-konform ist, müssen die in der Verordnung gesetzten Rechte berücksichtigt werden. Darunter fällt zum Beispiel das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung von personenbezogenen Daten.

Für die Web-Applikation ergeben sich daraus verschiedene Anforderungen.

Eine sichere individuell programmierte Webanwendung:

  • benötigt ein Impressum sowie einen Verweis auf die Datenschutzrichtlinie und die Nutzungsbestimmungen. User müssen den aktuellen Nutzungsbedingungen zustimmen. Dies sollte zum Beispiel in einer Datenbank protokolliert werden,
  • sollte dem Nutzer die Wahl lassen, Cookies zuzustimmen oder auf die Nutzung zu verzichten,
  • benötigt Programmfunktionen, die das Löschen von personenbezogenen Daten auf Anforderung des Nutzers und das automatische Löschen nicht mehr benötigter Daten ermöglichen,
  • gibt Auskunft über die zu einer Person gespeicherten Daten.

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